Wurmels Lerntipps

© 2009  Hans-Dieter Mallig  (hdm)

Beim Lernen sollte man wie beim Sport vorgehen. Man kann nicht plötzlich von 0 an super Leistungen bringen. Genau wie im Sport  sollte man sich "anwärmen" und mit  leichten Aufgaben beginnen und dann zu anspruchsvolleren Aufgaben übergehen.
Um nicht so schnell zu ermüden wechselt man mündliche Hausaufgaben und schriftliche Hausaufgaben ab. Abwechslung ist sehr wichtig. Man soll nicht zu lange am gleichen Aufgabentyp sitzen. Das gilt auch für das Lernen mit dem Computer: Computer-Lernen darf nur in einer nicht zu langen Phase zwischen anderen Lernmethoden stattfinden, sonst lernt man wieder schlechter.
Zur Abwechslung trägt auch bei, dass man die Aufgaben für ähnliche Fächer oder Themen, wie Englisch-Vokabeln und Französisch-Vokabeln (Ähnlichkeitshemmung) oder Matheaufgaben und physikalische Berechnungen nicht direkt hintereinander erledigt, sondern durch ein anderes Thema trennt.

Wann lernt man aber am besten? Da kann man keine allgemeingültige Uhrzeit vorgeben. Die beste Lernzeit ist in der Regel die Zeit, die man sich selbst für das Lernen angewöhnt hat. Beste Lernzeit ist die angewöhnte Lernzeit. Für manche, die nach der Schule noch nicht erschöpft sind, ist es vielleicht die Zeit gleich anschließend, andere brauchen erst eine kleine Erholungsphase und lernen dann besser.

Am wenigsten Aufwand haben natürlich die Schülerinnen und Schüler, die in der Zeit, in der sie sowieso in der Schule sein müssen, konzentriert aufgepasst haben. Sie sind meist viel schneller mit den Hausaufgaben fertig als die, die in der Schule nicht so aufgepasst haben und erst vieles nachlesen müssen. Im Unterricht aufpassen ist eine sehr effektive Methode.

Manche Schüler meinen, wenn sie auf eine Arbeit am Vortag fünf oder sechs Stunden gelernt haben, seien sie gut vorbereitet. Dies ist aber falsch. Unser Gehirn kann sich immer nur kleine Portionen dauerhaft merken. Solche Inhalte sind dann im Langzeitgedächtnis angekommen und können noch lange Zeit danach abgerufen werden. Lernstoff aus zu großen Portionen wird wieder vergessen und die dafür aufgewandte Zeit war unnütz. Nur ganz spektakuläre Erfahrungen gelangen ganz spontan in unser Langzeitgedächtnis. Die meisten Themen in der Schule sind aber nicht so spektakulär. Wir müssen daher unser Gehirn überzeugen, dass diese Themen doch wichtig sind. Das gelingt dadurch, dass man sich mit ihnen immer wieder in kleinen Portionen beschäftigt. Als Konsequenz sollte man die Vorbereitung auf eine Arbeit richtig planen: Beginne eine Woche vor der Arbeit mit der Vorbereitung, teile den Lernstoff in kleine Portionen und lerne jeden Tag einen kleinen Teil, wobei du kurze Wiederholungen einplanen sollst. Am Tag vor der Arbeit reicht es dann, nochmals einen kurzen Blick auf das Thema zu werfen. Du kannst dann ganz entspannt sein.

Um die kleinen Lernportionen aber auch ablenkungsfrei aufnehmen zu können, sollte der Schreibtisch sinnvoll eingerichtet sein. Alle Schreib- und Lernmaterialien sollten parat liegen und ein guter Schreibtischstuhl sorgt für eine gesunde und bequeme Sitzhaltung. Für das nötige Licht sorgt eine Schreibtischlampe. Diese muss nicht ausgefallen sein, lediglich auf ausreichend Licht und eine gute Einstellbarkeit ist zu achten. Disney Lampen mit bunten Motiven wären hier zwar sicherlich schön anzusehen, sorgen aber auch für unnötige Ablenkung und passen wohl eher auf den Nachttisch.
Manche Schülerinnen und Schüler sitzen zu lange vor den Aufgaben, weil sie falsch lernen. 
 
Wurmel

Wurmel Wer Lerntipps brücksichtigt und seine Lernzeit sinnvoll plan lernt effektiver und in kürzerer Zeit und hat mehr Zeit für Sport, Hobbys oder Lesen.
Wer mit Lerntipps lernt gewinnt Freizeit.


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