Biologie-Kurs: Molekulargenetik


© 1997-2005 Hans-Dieter Mallig
 
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Avery und Griffith:
ein Einstieg in die Molekulargenetik

Als Selbstlernkurs

(Wie arbeitet man eigentlich mit so einem Selbstlernkurs?)

 In der Molekulargenetik werden die Vererbungsmechanismen auf molekularer Basis untersucht. Doch welche Moleküle sind die Träger der Erbinformation? Sicherlich hast du schon mal gehört oder gelesen, welche Stoffe das sind. Die frühen Molekulargenetiker wussten das aber noch nicht und mussten das erst herausfinden. Ohne sie wüsstest du das auch nicht.

Wir wollen in diesem Kurs einige Schlüsselversuche der Molekulargenetik nachvollziehen und zu verstehen versuchen.



Ausschnitt aus einem 
Nukleinsäureabschnitt
Bekannt war in der ersten Hälfte unseres Jahrhunderts, dass die Chromosomen etwas mit der Vererbung zu tun haben (Informiere dich im Buch über den Versuch mit der Meeseralge Acetabularia.)
Chromosomen sind aus Proteinen und Nukleinsäuren aufgebaut und deshalb konnten grundsätzlich beide Molekülarten als Träger der Erbinformation in Frage kommen. Allerdings hatte vor 1940 niemand die Nukleinsäuren mit der Vererbung in Zusammenhang gebracht.

 Damit du die Versuche später selbst interpretieren kannst, musst du eine gewisse Grundinformation über diese Stoffe haben. Wenn nicht, solltest du dich vorher über Proteine und Nukleinsäuren informieren. (Zurück kommst du mit der [Back/Zurück-Taste] deines Browsers.)


Die Versuche von Griffith (1928) und Avery (1944)

Griffith führte 1928 Versuche mit Pneumokokken (einer Bakterienart) und Mäusen durch, die letztlich zur Identifikation der Erbsubstanz führten. (Er selbst deutete die Ergebnisse jedoch nicht in diesem Sinne).
Zu den Versuchen